am Spielplan

NATHAN DER WEISE
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Meinung und Anregung
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Donnerstag, 6.3.2008
10.00 Uhr
Schulvorstellung
Eintritt
6,00

NATHAN DER WEISE

von Gotthold Ephraim Lessing
Gastspiel Theater der Altmark
Landestheater Sachsen-Anhalt Nord


Szenenbild

Den Hass zwischen den Glaubensrichtungen hat Lessing Ende des 18. Jahrhunderts als Anlass genommen, um in dem dramatischen Gedicht „Nathan der Weise“ das Idealbild einer gerechten und gleichberechtigten Gesellschaft zu zeichnen. Seine Utopie, dass alle Menschen harmonisch und in Frieden miteinander leben können und keiner besser als der andere ist, hat er in der berühmten Ringparabel exemplarisch beschrieben. Lessing zeigt mit viel komödiantisch-sinnlichem Witz den Urtyp einer Zukunftsgemeinschaft, in der man einig und doch unterschiedlich ist. „Nathan der Weise“ ist ein großes Gegenbild zum Kriegszustand der Welt, wie sie gegenwärtig ist. „Das Stück handelt von einem Juden, der seinen persönlichen Holocaust erlebt. Seine sieben Söhne sterben, verbrennen in einem Pogrom. Und dieser Nathan übt keine Vergeltung, keine Rache, sondern die Vernunft kehrt wieder. Und über die Vernunft das Vergeben. Das ist die Botschaft, die dieses helle Stück in dieser dunklen Zeit vermitteln kann. Ich denke, das muss man heute postulieren; das muss man heute predigen, damit es alle Ohren hören.“
Claus PeymannSzenenbild













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