am Spielplan

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
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Meinung und Anregung
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Samstag, 16.2.2008
19.30 Uhr
Eintritt
21,00 20,00
für Abonnement & Freiverkauf

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Emmerich Kálmán
Gastspiel Landesbühne Sachsen


Um der standesgemäßen Verbindung mit einer Komtesse zu entgehen, die sein Vater, der Fürst von und zu Lippert Weylersheim, in Wien für ihn vorbereitet, verlobt sich Edwin in Budapest spontan mit seiner Geliebten, der Chansonette Sylva Varescu. Sylva aber, die von der geplanten Verlobung erfährt und sich hintergangen fühlt, reist nach Amerika ab.
Als sich der seinerseits enttäuschte Edwin schließlich zur Verlobung mit Komtesse Stasi bereit erklärt, verschafft sich die Csárdásfürstin Sylva an der Seite eines SzenenbildGrafen Zugang zur Wiener High Society und provoziert einen Skandal.
Auch wenn es zunächst nicht so scheint, gibt es für die Liebenden schließlich doch ein Happy End, da sich das Thema „Standesschranken“, das historisch ohnehin zur Disposition steht, von selbst erledigt: Ein Kenner des Milieus eröffnet dem Fürsten, dass auch er mit einer ehemaligen Varieté-Künstlerin verheiratet sei!

Ohrwürmer wie „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, „Die Mädis vom Chantant“, „Tausend kleine Englein singen“ oder „Machen wir’s den Schwalben nach“ ließen die Operette 1915 in Wien zum größten Erfolg des ungarischen Komponisten Kálmán werden, der sich mit diesem Werk – durchzogen von einer gewissen Schwermut und Melancholie – von der champagnertrunkenen Fin-de-siècle-Atmosphäre der Vorkriegszeit zu verabschieden scheint.


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